Apfel-Zimt-Porridge

Apfel-Zimt-Porridge

Ein wohltuendes Frühstück besonders an den Tagen nach der Chemo (bei Bauchbeschwerden und Durchfall)

Apfel-Zimt-Porridge
Lecker und bekömmlich, auch wenn der Bauch nach der Chemo mal zwickt…

„Oat Cuisine“ vom feinsten… etwas auf unsere Bedürfnisse abgewandelt. Und ich finde, Porridge klingt viel leckerer als „Haferbrei“ 😉

Diese Zutaten sind bei mir für 1 Portion in den Topf gewandert:

  • ca. 50g Vollkorn-Haferflocken oder Dinkelflocken
  • 250g Flüssigkeit, das kann (Bio-)Milch, Pflanzenmilch, Wasser oder halb/halb sein
  • 1 kleiner geriebener Apfel
  • Zimt nach Geschmack
  • Honig oder Ahorn-/Agavensirup zum Süßen
  • 1/2 TL Erdnuss- oder Kokosöl

In einem Topf die Flocken und die Flüssigkeit zusammenrühren, langsam aufkochen und ca. 2-3 min. sanft köcheln lassen (bei kernigen Haferflocken vlt. etwas länger).
Herd ausschalten, geriebenen Apfel, Zimt und Honig dazu und ab auf den Teller. Mit Öl beträufeln und mit Apfelspalten garnieren. Das Auge isst mit!

Sättigt und macht zufrieden!


Hafer – von allen Getreidesorten das wahrscheinlich gesündeste

Haferflocken sind nährstoffreiche Power-Pakete: Sie versorgen uns mit Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen und auch noch Ballast- und Mineralstoffen. Extra-Bonus: sie sind auch noch äußerst magenschonend und glutenarm. Die vielen Ballaststoffe regulieren die Verdauung und machen lange satt.

In nur 40 Gramm Haferflocken sind 7,8 Mikrogramm Biotin enthalten – das macht Haut, Haare und Nägel schön. Ok, die Haare können wir wohl erstmal vernachlässigen, aber vielleicht wachsen sie durch die Haferflocken ja besonders schön nach? Außerdem – welche Freude – enthält Hafer auch noch jede Menge Zink: 4.300 Mikrogramm auf 100g Hafer. Und damit noch nicht genug, auch die Vitamine B1 und B6 sowie Eisen, Magnesium, Silicium finden sich reichlich in Haferflocken.

Die gesundheitsfördernden Vorteile in der Krebsprophylaxe oder unterstützend bei einer Krebs-Therapie

Reinigende Wirkung

Der hohe Anteil an Aminosäuren regt in der Leber die Produktion von Lecithin an. Damit werden Rückstände und Giftstoffe besser abgebaut. Kann nach einer Chemotherapie ja nur gut sein, meine ich…

Reguliert Verdauung und Blutzuckerspiegel

Wenn ihr regelmäßig Haferflocken esst, wird die Verdauung verbessert. Die klugen Flocken reduzieren die Gallensäuren, vereinfachen so den Durchgang der Nahrung durch den Darm und beugen so auch Verstopfung vor. Nach einer Mahlzeit mit Haferflocken bleibt der Blutzuckerspiegel länger im Gleichgewicht.

Wirkt krebshemmend

Na wer hätte das gedacht! Verschiedene Studien in den USA haben herausgefunden, dass die in Hafer enthaltenen phytochemischen Stoffe das Risiko, an Brust- oder Darmkrebs zu erkranken, um 10% senken können.

Fazit: Bei so vielen guten Inhaltsstoffen werde ich bestimmt bald neue Haferflocken-Rezepte ausprobieren!

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