Schnelle Auberginen-Piccolini

Schnelle Auberginen-Piccolini

Schmeckt irgendwie nach Pizza, aber ohne schlechtes Gewissen. Und hier ist dank der lila Farbstoffe auch der Krebsschutz inklusive

Auberginen waren für mich bisher ein eher seltenes Gemüse. Ja, mal im Ratatouille mit verkocht oder als leckerer Brotaufstrich bei meiner Freundin Christina (meine Koch-Göttin) gegessen. Aber seitdem ich weiß, wieviel Power und Gesundes in dem lustig aussehenden lila Gemüse steckt, bin ich auf der Suche nach tollen Auberginen-Rezepten und stelle euch heute mein Lieblingsrezept vor. Wie (fast) immer bei meinen Kochereien: es geht total schnell und schmeckt. Das Original habe ich auf chefkoch.de entdeckt, was ich ja quasi seit Beginn des Internetzeitalters für neue Rezeptideen nutze. Aber ich habe es etwas „gesünder“ abgewandelt. Klappt übrigens genauso gut mit Zucchini-Scheiben. Und wen es interessiert: es ist „low carb“.

Ich gestehe: das ist kein Originalbild von mir. Jedesmal vergesse ich es zu fotografieren. Wahrscheinlich, weil ich es immer sofort aufessen will… 😀 (wird nachgereicht)

Für 1 Blech braucht ihr:

  • 1 Aubergine
  • ungewürzte Bio-Tomatensoße, wahlweise passiert oder stückig oder alternativ Tomatenmark
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • getrocknete Kräuter
  • ca. 100 g Käse zum Überbacken

Die Aubergine waschen, in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein Blech legen. Idealerweise passen alle Scheiben so genau auf ein Backblech – wie effizient. Die Auberginenscheiben mit Olivenöl beträufeln. Dann die Tomatensoße bzw. das Tomatenmark auf den Auberginenscheiben verteilen. Salzen, pfeffern und mit eurer Lieblings-Kräuter-Gewürzmischung bestreuen. Ich nehme am liebsten „Italienische Kräuter“. Den Käse raspeln oder in kleine Stücke schneiden und zum Schluss auf die Scheiben geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Umluft) so lang backen, bis der Käse goldbraun ist. Das dauert geschätzt 12-15 Minuten (ich habe nicht auf die Uhr gesehen).

Und jetzt die gesunden Mini-Pizzen genießen…Hmmmmmm


Rezept-Video: Auberginen-Piccolini

Süß! Dieses etwas andere Rezept habe ich dazu noch auf Youtube gefunden. Hier sieht man auch, wie schnell so eine Auberginen-Pizza gezaubert ist.


Bevorzugt: Obst und Gemüse mit violetter Farbe. Oder gerne blau, rot und blauschwarz.

Die blaulila Pflanzenfarbstoffe Anthocyane schützen vor Krebs, regen das Immunsystem an und können sogar den Cholesterinwert senken. Ich habe hier schon einiges zu Thema Anthocyane zum Nachlesen zusammengetragen:
Brombeeren: Superfrüchte mit toller Wirkung »

Schottische Forscher entdeckten die auf Krebszellen wachstumshemmende Wirkung der Aubergine. Sie fanden heraus, dass Eiweiß spaltende Stoffe in der Pflanze (Solvestrole) den Krebs im Frühstadium an der Ausbreitung hindern können – zumindest im Laborversuch. Auch den sekundären Pflanzenfarbstoffen in der Aubergine, sogenannten Terpenen, wird eine zellschützende und somit krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt.

Die besten Inhaltsstoffe hat die Aubergine also in ihrer dunkelvioletten Haut versteckt! Deswegen sollten Auberginen bei der Zubereitung möglichst nicht geschält werden. Zugleich enthalten die Eierfrüchte wie alle Nachschattengewächse das giftige Solanin – deshalb nicht roh essen! Es wird beim Erhitzen zerstört.

Auberginen enthalten viel Vitamin B12, auch Folsäure genannt, welches an der Zellteilung und allen Wachstums- und Heilprozessen beteiligt ist. Außerdem liefert sie unter anderem Ballaststoffe, verschiedene Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium und Selen.

Mit 17 Kilokalorien pro 100 Gramm und über 90 Prozent Wasser ist es ein kalorienarmes Gemüse.
Auch soll sich die Aubergine positiv auf Rheuma, Ischias und Nierenleiden auswirken und die Verdauung fördern.

Fazit: Esst Gemüse! Und vergesst dabei das blau und lila aus dem Regenbogen nicht.

One Reply to “Schnelle Auberginen-Piccolini”

  1. Oh, danke für diesen Tipp!
    Überzeugend auch das Video!
    So viel hatte ich mit Auberginen auch noch nicht gekocht.
    Bei diesen Zutaten muss ich meinen Mann immer erst überreden. Auch wenn es ihm dann letztendlich schmeckt.
    Also: demnächst ausprobieren.
    Gruß
    Renate

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