Über mich

Über mich

Für alle die wissen wollen, wer hinter diesem Blog steckt – und wie es dazu kam!

Ich heiße Jana, bin 41 Jahre alt und Mutter von 3 Kindern (14, 11 und 4). Bis vor kurzem habe ich mich für eine gesunde Frau gehalten. Leider stimmte das nicht so ganz… wie ich erfahren musste!

Kurz zu meiner „Krebs-Geschichte“: Ich bekam im Juni 2017 innerhalb weniger Tage einen Aszites (Wasserbauch), der stetig wuchs. Das trieb mich natürlich schleunigst zum Hausarzt. Dieser stellte über Ultraschall ebenjenes Wasser zwischen den Organen fest (wo es in dieser Menge definitiv nicht hingehört) sowie einen gut sichtbaren Tumor im Bauch. Ein Schock! So „checkte“ ich also kurz darauf in der Uniklinik Leipzig ein, um der  Sache auf den Grund zu gehen. Nach vielen weiteren Untersuchungen wie Röntgen, CT, Knochenmarks-, Bauchwasser sowie Lymphknotenpunktion stand die Diagnose fest: Lymphdrüsenkrebs, genauer gesagt hochmalignes diffus-großzelliges B-Zell Non-Hodgkin-Lymphom, Stadium 4a. Ach du Sch****!!!

Zum Glück wurde mir zu dieser Schreckensnachricht gleich noch eine gute mitserviert: Mein Krebs wäre „Glück im Unglück“, da die Heilungschancen bei diesem Krebs sehr hoch sind. Die ersten Tage musste ich das erstmal sacken lassen, versuchen die Tatsache anzunehmen, dass das Schreckgespenst Krebs jetzt wirklich MICH erwischt hat. Mitten im Leben!

So begann ich in den Nächten, die ich sowieso kaum schlafen konnte, zu recherchieren. Nicht über den Krebs selbst, das wagte ich erst Tage später. Nein, ich wollte fast sofort wissen, was ICH tun kann, unterstützend zur schulmedizinischen Behandlung. Ich muss dazu sagen, dass ich schon immer eine Affinität zur Naturheilkunde habe und Krankheiten bei mir und meinen Kindern lieber mit sanfter Hilfe aus der Natur wie zB Heilkräuter-Tees oder der Homöopathie (danke an meine Schwester Ines) auskuriert habe. Jede Tablette habe ich 10x herumgedreht und dann doch noch halbiert, bevor ich sie eingeworfen habe. Und nun sah ich mich einer Chemotherapie ausgeliefert, die natürlich die bösen Krebszellen –  nebenbei aber auch so viele gesunde Jana-Zellen als Kollateralschaden vernichten würde. Was also – fragte ich mich schon im Krankenhaus – kann ich unterstützend tun, um eventuelle Nebenwirkungen der Chemo zu mildern, meinen Körper mit gesunder Ernährung im Kampf gegen den Krebs zu stärken und damit meine Selbstheilungskräfte zu pushen?

Ich habe in den letzten Wochen so unglaublich viel herausgefunden, was Mutter Natur für uns bereit hält.Und dass mein erster Impuls, nämlich aktiv mitzuwirken, verdammt richtig war. Einerseits eine schöne Erkenntnis, aber mit einem bitteren Nachgeschmack… Warum bekommt man in der Onkologie einer Uniklinik keine Ernährungsberatung geschweige denn beim ambulanten Arzt? (und ich habe alle mit meinen Fragen dazu genervt…) Oder wenigstens eine Infobroschüre, den Kontakt zu einem Heilpraktiker oder einen Link zu einer Informationswebsite… Warum verlässt man sich nur auf die Zytostatika im Kampf gegen die entarteten Zellen? Warum ist die Kost im Krankenhaus so mies und so wenig angepasst auf die Bedürfnisse Krebskranker? Und warum werden unsere Selbstheilungskräfte in der Schulmedizin total ausgeblendet?

So hatte ich mir bereits einige Tage nach der Diagnose schon mein eigenes Jana-Therapie-Programm – parallel zur Chemotherapie (R-CHOP 14) zusammengestellt und erweitere es nun jeden Tag ein bisschen.

  • allem voran: eine positive Grundeinstellung – gute Gedanken Richtung Heilung
  • viel gesundes frisch gekochtes oder geschnippeltes Essen auf Basis von (Bio-) Obst und -Gemüse
  • Smoothies
  • Heilkräuter-Tees (zB Schafgarbe, Salbei)
  • Gewürze wie Kurkuma und Ingwer
  • Natron-Limonade (1 TL Natron, 1 TL Ahornsirup mit einem Glas Wasser) – die Theorie: ein basischer Körper entwickelt keinen Krebs
  • Sprossen aus Brokkolisamen – enthalten den Wunderstoff Sulforaphan, welcher erwiesenermaßen Krebsstammzellen killt!
  • Reiki (dank meiner wunderbaren Freundin und Reiki-Meisterin Cornelia, die mir schon im Krankenhaus regelmäßig ihre Behandlung zuteil werden ließ)
  • Bewegung (ich will es nicht Sport nennen, aber ich liege nicht den ganzen Tag rum)
  • ja, und auch das Auseinandersetzen mit den eigenen Problemen ist ein wichtiger Teil im Heilungsprozess – ins Detail werde ich aber hier nicht gehen, bei mir geht’s ums Essen ;-). Habe aber Buchtipps zu dem Thema

Und warum der Blog?

Auch diese Idee kam recht schnell hinterher. Auf so vielen gewaltigen Informationen kann man doch nicht hocken bleiben, das muss man doch weitersagen! Ich komme beruflich aus dem Online Marketing, habe also mit dem Internet genug „am Hut“. Unterstütze manche Kunden auch bei ihren Blogs. Und so kamen die beiden Drähte „Anti-Krebsküche“ und „Blog“ irgendwie bei mir zusammen. Ich schreibe gern, ich koche gern und – nun festgestellt – ich dokumentiere meine kulinarischen Versuche auch gern.

Also lasst euch inspirieren, ob nun als selbst Betroffener oder prophylaktisch: Gesunde Antikrebs-Küche ist für alle da.